Marc Jan Eumann

Medien · Journalismus · Europa


Guten Tag.

Sie interessieren sich für Medien, für die Zukunft des Journalismus und für Europa? Dann haben wir schon drei Dinge gemeinsam – und sollten ins Gespräch kommen. Medien, Journalismus und Europa begleiten mich – in jeweils unterschiedlicher Ausprägung – seit Jahrzehnten. Wie ein roter Faden ziehen sich diese drei Themen durch mein (Berufs-)Leben.

Ob als Journalist, als Referent für publizistische Aktivitäten oder als Leiter des Referats „Politische Kommunikation und Analysen“, als Landtagsabgeordneter, medienpolitischer Sprecher und stellvertretender Fraktionsvorsitzender, als Vorsitzender der Medien- und netzpolitischen Kommission beim SPD-Parteivorstand, als Staatssekretär für Europa und Medien, als Direktor der Medienanstalt Rheinland-Pfalz, als Gründungsgeschäftsführer der Medienförderung RLP oder als Vorsitzender der Kommission für Jugendmedienschutz.

Demokratie lebt vom Mitmachen – deswegen engagiere ich mich ehrenamtlich, politisch und publizistisch. Demokratie braucht unabhängige Medien und qualifizierte Journalist*innen – deswegen begleite ich Medien und Journalismus, beispielsweise als Beirat des Science Media Centers. Unverzichtbarer Bestandteil einer sozialen und demokratischen Gesellschaft ist das Gespräch: valide Informationen und vielfältige Meinungen. Lassen Sie uns ins Gespräch kommen. Darauf freue ich mich.

Ihr
Marc Jan Eumann

Biographisches

  • In Hamburg geboren, evangelisch, verheiratet, drei erwachsene Töchter
  • In Köln-Dünnwald zu Hause
  • Abitur am Hölderlin-Gymnasium in Köln-Mülheim
  • Studium der Mittleren und Neueren Geschichte, Anglo-Amerikanischen Geschichte, Politikwissenschaft, des Öffentlichen Rechts und der Kunstgeschichte in Bonn und Köln; Stipendiat der Friedrich-Ebert-Stiftung
  • Mitglied der SPD
  • Referent für publizistische Aktivitäten beim Kölner Oberbürgermeister Norbert Burger
  • Magister Artium (Mittlere und Neuere Geschichte, Anglo-Amerikanische Geschichte, Völkerrecht) an der Universität Köln
  • Vorsitzender der Jungsozialist*innen im Bezirk Mittelrhein/NRW
  • Referent, ab 1994 Referatsleiter „Politische Kommunikation und Analysen“ bei NRW-Minister Franz Müntefering
  • Direkt gewählter Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis Köln-Mülheim, medienpolitischer Sprecher und von 2000 bis 2010 stellvertretender Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion
  • Staatssekretär für Europa und Medien in der Staatskanzlei NRW
  • Promotion zum Dr. phil. mit einer Arbeit über den Deutschen Pressedienst (dpd)
  • Direktor der Medienanstalt Rheinland-Pfalz
  • Gründungsgeschäftsführer der Medienförderung RLP GmbH
  • Vorsitzender der Kommission für Jugendmedienschutz
  • Mitglied der unabhängigen Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ der Bundesregierung

Gremien und Engagement

Seit 1995 war und bin ich Mitglied in folgenden Gremien (Auswahl): WDR Rundfunkrat (unter anderem Vorsitzender des Haushalts- und Finanzausschusses), Aufsichtsrat WDR mediagroup, Aufsichtsrat Bavaria Film GmbH, ZDF-Fernsehrat, Verwaltungsrat Deutschlandradio, Kuratorium MusikFabrik, Kuratorium der Kunsthochschule für Medien, Aufsichtsrat der Film- und Medienstiftung NRW, Aufsichtsrat des Grimme-Instituts, Beirat des Science Media Centers (SMC), Kuratorium der Kulturstiftung RLP, Digitalrat RLP, Beirat des Landespräventionsrats RLP und Kuratorium der Medienkompetenzstiftung (MKFS).

Darüber hinaus bin ich Vorsitzender des Fördervereins Dünnwalder Waldbad e. V. und Vorsitzender der Loreley Dünnwald e. V. In meiner Heimat Dünnwald bin ich Mitglied in weiteren Vereinen: dem Dünnwalder Bürgerverein von 1899 e. V., der AWO Dünnwald-Höhenhaus, dem Förderverein Dünnwalder Wildpark e. V., Henry’s Hope e. V. und der Kartellversammlung des Freien Ortskartells 1923 e. V.

Geschriebenes

  • Neue Medienordnung. Plädoyer für eine rasche Reform des Rechts. In: epd medien 25/2006.
  • Fußball für Viele. Bundesliga und „Sportschau“: Ein Plädoyer auf das Recht auf mediale Teilhabe. In: Funkkorrespondenz 10/2008.
  • Wert und Stellenwert. Anmerkungen zum Entwurf des 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrages. In: Funkkorrespondenz 17/2008.
  • Nichts bleibt, wie es war – Vieles verändert sich, gute Inhalte bleiben gefragt – Aspekte sozialdemokratischer Medienpolitik in der Welt zwischen 0 und 1. In: Rundfunk-Perspektiven. Festschrift für Fritz Raff. Hrsg. vom Institut für Europäisches Medienrecht. Baden-Baden 2008.
  • Plädoyers für ein neues Zusammenwirken von Regulierung und Selbstregulierung. Hrsg. von Marc Jan Eumann und Martin Stadelmaier. Berlin 2009.
  • Kein Aufbruch in Sicht – Anmerkungen zur NRW Medienpolitik. In: Funkkorrespondenz 28–29/2009.
  • Guter Rat – Gremienaufsicht: notwendig, aber auch reformbedürftig. In: Medienaufsicht. Neue Aufgaben für Rundfunkräte – die Gremiendebatte. Hrsg. von Volker Lilienthal. epd-Medien, Wiesbaden 2009.
  • Für ein Wunder in kleinen Schritten. Aktuelle Probleme in der Vielfaltsicherung. Dokumentation. In: epd medien 50/2009.
  • Aktuelle Tendenzen und Entwicklungen in der Gesetzgebung zur Vielfaltssicherung. In: Publizistischer und ökonomischer Wettbewerb unter den Bedingungen der neuen Medienwelt. Schriftenreihe des Instituts für Rundfunkrecht an der Universität zu Köln, Bd. 103. Hrsg. von K. Stern, K.-N. Peifer und K.-E. Hain. München 2010.
  • Mediennutzung im digitalen Zeitalter. Der digitale Konsument – Herausforderungen für Politik und Gesellschaft. In: Media Reloaded. Hrsg. von A. Picot und A. Freyberg. Heidelberg 2010.
  • Wo bitte geht’s zur Zukunft? Rezepte für Überlebensstrategien. In: Neue Wahrheiten. Wer traut wem in der vernetzten Welt? Hrsg. von Eva Appel. Mainz 2010.
  • Media Governance – Anreize schaffen, Vielfalt sichern. In: Vom Bau des digitalen Hauses. Festschrift für Norbert Schneider. Hrsg. vom Institut für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht. Berlin 2010.
  • Internet à la carte – Wer oder was bleibt zukünftig auf der Strecke? Anmerkungen zur Debatte über die Netzneutralität und die Zukunft des Internets. In: Funkkorrespondenz 47/2010.
  • Politische Meinungsbildung und die partizipative Gesellschaft Web 2.0 – Applikationen zur Vorbereitung medienpolitischer Diskussionen? In: Europäisches und nationales Medienrecht im Dialog. Festschrift aus Anlass des 20-jährigen Bestehens des EMR. Hrsg. vom Institut für Europäisches Medienrecht e. V. Baden-Baden 2010.
  • Journalismus am Abgrund. Wie wir in Zukunft Öffentlichkeit finanzieren. Berlin 2011.
  • Vielfaltsicherung in Zeiten der Konvergenz – Alter Wein in neuen Schläuchen oder: Aufbruch zu neuen Ufern? In: Die Medienordnung der Zukunft – Studien zum deutschen und europäischen Medienrecht, Bd. 46. Frankfurt am Main 2011.
  • Der neue Rundfunkbeitragsstaatsvertrag. In: Die Macht der Medien. Medienrechtliches Kolloquium zum 75. Geburtstag von Hartmut Schiedermair. Studien zum deutschen und europäischen Medienrecht, Bd. 49. Frankfurt am Main 2011.
  • Mehr Medienpolitik. Impulse statt Generalabrechnung: Von der Rundfunk- zur Netzpolitik. In: Funkkorrespondenz 31–32/2011.
  • Der deutsche Presse-Dienst. Nachrichtenagentur in der Britischen Zone 1945–1949. Die Geschichte einer Medieninstitution im Nachkriegsdeutschland. Dissertation. Herbert von Halem Verlag, Köln 2011. ISBN 978-3-86962-055-8.
  • Marc Jan Eumann, Frauke Gerlach, Tabea Rößner und Martin Stadelmaier (Hg.): Medien, Netz und Öffentlichkeit. Impulse für die digitale Gesellschaft. Essen 2013.
  • So entscheiden wir uns selbst. 150 Jahre Sozialdemokratie in Dünnwald. 1864–2014. Berlin 2014.
  • Essentials of Europe out of the Perspective of Northrhine-Westphalia. In: Peter Markus et al. (Hg.), Europe: Where Does It Begin, Where Does It End? Schwerte 2014.
  • Warum wir auch in Zukunft Sortierer und Einordner brauchen. In: Lothar Schröder (Hg.), Ein Plädoyer für die Wissensgesellschaft. Warum wir guten Journalismus brauchen. Festschrift für Esther Betz. Düsseldorf 2014.
  • Konrad Lischka und Marc Jan Eumann: Wir müssen über Peering reden. Sieben Thesen zur Netzneutralität. In: netzpolitik.org, 2014.
  • Peter Baum – Sozialdemokrat und Gewerkschafter. In: Bürgerstiftung Dünnwald (Hg.), 900 Jahre Dünnwald. Geschichte im Wandel der Zeit. Köln 2016, S. 238–247.
  • Mehr Coopetition wagen. In: BDZV (Hg.), Wir haben viel vor! Festschrift für Helmut Heinen. Berlin 2016.
  • Jürgen Brautmeier und Marc Jan Eumann: Wir müssen über das digitale Radio reden. In: FAZ, 17. April 2016.
  • Carsten Brosda und Marc Jan Eumann: Zeitgemäße Regeln für digitale Mittler. In: Medienkorrespondenz, August 2016.
  • Deutschland braucht moderne Anreizmodelle für die Gamesbranche. In: blickpunkt film, Mai 2017.
  • Qualitätsmanagement in Zeiten der Turbo-Kommunikation. Ein essenzielles Prinzip von Journalismus droht verloren zu gehen. Zur Bedeutung des Vier-Augen-Prinzips. 2017.
  • Marc Jan Eumann und Alexander Vogt (Hg.): Medien und Journalismus 2030. Bibliothek des Journalismus, Bd. 6. Essen 2017.
  • Marc Jan Eumann und Henning Mellage: Jugendschutz im Netz, rechtlich unbedenkliche Eignungsbeurteilung von JusProg: Was jetzt zu tun ist. In: Medienkorrespondenz 5/2021, S. 3–6.
  • Gestaltungsspielräume. Medienregulierung und lokale Vielfalt. In: Kurp/Lendzian/Milbret (Hg.), Journalismus auf zwei Säulen. Drei Jahrzehnte Lokalfunk in Nordrhein-Westfalen. Wiesbaden 2022, S. 109–115.
  • Marc Jan Eumann, Petra Müller und Jörg Ukrow: Zur Prüfung von Angeboten mit (simuliertem) Online-Glücksspiel nach dem JMStV. In: BzKJ AKTUELL 1/2023, S. 22–25.
  • Es war ein Schlammbad: 100 Jahre Waldbad Dünnwald. 1923–2023. Köln 2023.
  • Die Düsseldorfer Photoschule und Dünnwald. In: Dünnwald in alten und neuen Bildern. Hrsg. vom Dünnwalder Bürgerverein von 1899 e. V. Köln 2024, S. 418–427.
  • Eva Flecken, Marc Jan Eumann und Tobias Schmid: „Musk und Zuckerberg greifen unsere Freiheit an“. Gastbeitrag in der FAZ, 11. Januar 2025.
  • Eva Flecken und Marc Jan Eumann: Unser Jugendschutz ist besser als ein Social-Media-Verbot. In: FAZ, 19. Dezember 2025.
  • Marc Jan Eumann et al.: Expertenkommission: Abschlussbericht. September 2026.