Sozialer Zusammenhalt - Wir in NRW.
Wir wollen allen Menschen in NRW unabhängig von Herkunft, Geschlecht oder Alter die Möglichkeit eröffnen, an einem selbst bestimmten und selbst verantworteten Leben teilzuhaben. Es darf auch niemand wegen seiner Behinderung benachteiligt werden. Selbstbestimmung und Teilhabe sind die Ziele unseres politischen Handelns. Die Chancen dazu sind jedoch immer noch an die soziale Lage geknüpft. Deshalb brauchen wir staatliche Leistungen, die Chancengleichheit und gleichwertige Lebensbedingungen gewährleisten. Bei Erkrankung und Pflegebedürftigkeit muss in einem solidarischen Gesundheitswesen Vorsorge für die erforderliche Behandlung oder Pflege getroffen sein. Nordrhein-Westfalen ist ein Land wachsender Armut. Inzwischen lebt jedes vierte Kind in NRW unterhalb der Armutsgrenze. Ein dramatisches Alarmsignal, das Politik zum Handeln zwingt. Deshalb kämpfen wir für einen umfassenden Ansatz, Armut in NRW nachhaltig zurückzudrängen. Wir brauchen hier ein gezieltes Zusammenwirken von Bildungs-, Gesundheits-, Familien- und Sozialpolitik.
Nordrhein-Westfalen war lange das soziale Gewissen der Bundesrepublik. CDU und FDP gehen einen anderen Weg - allen Lippenbekenntnissen zum Trotz.
Es geht uns Sozialdemokraten und Sozialdemokratinnen um die Frage, in welcher Gesellschaft wir künftig leben wollen. Wie schaffen wir wirtschaftliche Dynamik und Wohlstand, ohne faire Teilhabe und soziale Sicherung preiszugeben? Wie verbinden wir Leistung und Gerechtigkeit? Wie gewinnen wir eine gute Zukunft - für alle?
Immer mehr Menschen erkennen, dass das Wertegefüge in unserem Land in eine Schieflage geraten ist. Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten haben deshalb ein Regierungsprogramm erarbeitet, dass Sie zum Mitmachen einlädt. Es geht darum, unser Land wieder gerechter zu machen, es geht um soziale Fairness und gesellschaftliche Solidarität. Dafür werden wir weiter eintreten.








